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    Weinreise ins Wallis und an den Genfer See

    Am Sonntag, den 31. März 2019 startete die Siebe Dupf zu einem kleinen Betriebsausflug. Bei dem einen oder anderen Mitarbeiter waren die Äuglein noch etwas klein, als wir um 7.30 Uhr den Bus der Firma Sägesser bestiegen, denn die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit klaute uns eine Stunde Schlaf.

    Doch dieses Defizit konnte auf der 3-stündigen Fahrt ins Wallis bei einem Nickerchen wieder wett gemacht werden. Auf der Autobahn Richtung Bern machten wir bei der Raststätte «Grauholz» ganz kurz Halt, denn 4 weitere Siebe Dupfler stiegen zu. Die Stimmung im Bus wurde mit der Zeit immer besser und schon bald wurden im hinteren Teil des Gefährtes die Jass-Karten gezückt.  Die Spiele verliefen mit viel Gelächter und jeder Menge Spass, so dass die Fahrt für die «Zocker» recht kurzweilig war.

    Gegen 11 Uhr kamen wir bei der Domaine Marie-Bernard Gillioz in Grimisuat an. Frau Gillioz und ihr Mann hiessen uns sehr herzlich Willkommen. Auf 3.5 ha betreibt das Familienweingut in den Appellationen Sion und St. Léonard Weinbau. Wir waren beeindruckt von der agilen und taffen Winzerin, die zuerst viele Jahre als Lehrerin tätig war und erst spät in die Fussstapfen des Vaters trat, um Weinbau zu studieren. Heute zählt der Betrieb zu den 100 besten Weingütern der Schweiz. Man kann die Domaine durchaus als «Garage Winery» bezeichnen, denn die komplette Verarbeitung und Vinifikation findet auf engstem Raum im Keller und der Garage des eigenen Hauses statt. Auf der wunderschönen Terrasse mit herrlichem Ausblick auf die umliegenden Berge durften wir von Fendant, über Petite Arvine und Hermitage, bis hin zu Cornalin und Syrah wunderbare Weine degustieren. Frau Gillioz und ihr Mann kredenzten dazu Spargel mit Schinken, Käse und eine hervorragende Zwiebelquiche. Wir verbrachten einen wunderbaren Vormittag und mussten gegen 13 Uhr dieses schöne Fleckchen Erde wieder verlassen.  Als Dank überreichten wir ein kleines Geschenk in Form von Cuvée d’Or Blanche und Cuvée d’Or Rouge.  Die Gastfreundschaft, sowie die Weine und das tolle Ambiente begeisterten uns sehr.

    Nach dem feinen Mittagessen in der L'Accademia della Pizza, zur Auswahl standen Pasta oder Pizza, bekamen wir kurzen Besuch von Philippe Rouvinez. Er begrüsste uns herzlich und entschuldigte sich dafür, dass er aufgrund von Terminüberschneidungen unsere Gruppe leider nicht selbst betreuen könne. Doch er stellte uns sogleich seine Vertreter Thierry und Gérard vor, die beide für Imesch und Rouvinez arbeiten. Mit den beiden verbrachten wir einen interessanten und schönen Nachmittag. Zuerst ging es mit dem Bus zum «Maison Rouge» in Siders. Inmitten eines 0.8 ha grossen Weingartens steht ein kleines, rotes Häuschen. Dieses ist umsäumt von Petite Arvine Reben. Vor Ort degustierten wir einige Weine und genossen das herrliche Wetter. Wir haben auch Rebstöcke entdeckt, die mit einem Namensschild versehen waren. Thierry klärte uns auf, dass es sich um Weinpatenschaften handelt und die «Besitzer» jedes Jahr eine Flasche Wein von ihrem eigenen Rebstock erhalten. Nach einer Weile ging es weiter zur Domaine de Rouvinez. Die Familie Rouvinez besitzt und kultiviert mehr als 110 ha in verschiedenen Lagen und Regionen und ist somit der grösste Weinproduzent im Wallis. Reto, unser Chauffeur, liess uns am Fusse des Berges aussteigen und wir wanderten durch eine herrliche Landschaft hinauf zum Weingut. Dort wurden wir von Thierry mit erfrischendem Wasser empfangen. Wir staunten nicht schlecht, als wir in den modern gestalteten Verkaufsraum geleitet wurden. An den Wänden hingen Bilder sowie Bodenprofile der einzelnen Lagen und die dazugehörigen Rebsorten, die dort angebaut werden. Durch einen Tunnel, der die Barrique-Fässer beherbergt, wurden wir ins Freie geleitet. Auf einem schönen Platz mit alten Bäumen, urigen Tischen und Bänken degustierten wir einen frischen Fendant. Anschliessend folgten wir unseren beiden Begleitern wieder ins Innere der Domaine. An der einladenden Theke probierten wir weitere Weine aus dem Rouvinez Sortiment. Unter anderem die weisse Assemblage «Coeur de Domaine», die 12 Monate im Holzfass aus Schweizer Eiche reift. Die Weine überzeugten uns sehr und wir waren begeistert von der Vielfalt der einzelnen Spezialitäten. Nachdem wir uns bei Thierry und Gérard mit einem Baselbieter Weinpräsent für den interessanten und unterhaltsamen Nachmittag bedankt hatten, fuhren wir nach Uvrier ins Hotel de Vigne. Dort bezogen wir unsere Zimmer und konnten uns etwas frisch machen. Viel Zeit hatten wir jedoch nicht, denn eine halbe Stunde später stand der Bus parat, um uns nach Sierre, ins Château de Villa zu bringen.

    Das pittoreske Schloss beherbergt eine einladende Vinothek mit Weinen aus der Region und ein gemütliches Restaurant sowie verschiedene Bankett-Säle. Im urigen und gemütlichen Gastraum wurde uns ein Raclette à la Discrétion mit leckeren Beilagen serviert. Der Wein, Fendant und Humagne Rouge, wurde von der Domaine Rouvinez offeriert. Aber auch andere edle und regionale Tropfen wurden an diesem Abend geleert. Satt und nicht mehr ganz nüchtern traten wir gegen 21.30 Uhr den Rückweg ins Hotel an. Einige Siebe Dupfler liessen es sich aber nicht nehmen, an der Bar den einen oder anderen Schlummertrunk zu nehmen. Der arme Barkeeper hatte alle Hände voll zu tun und war etwas überfordert. Die letzten Nachschwärmer gingen in den frühen Morgenstunden zu Bett.

    Ausgeschlafen und frisch startete unsere Truppe mit einem reichhaltigen Frühstück in den Tag. Bis auf Diejenigen, die den Abend an der Bar ausklingen liessen… Da brauchte es schon mehrere Tassen Kaffee um richtig fit zu werden.

    Um 9 Uhr waren wir «on the Road» nach Cully. Schon bald erstreckte sich der Genfer See zu unserer Linken. Das Lavaux gehört mit seinen Terrassen und steilen Rebhängen zum Weltkulturerbe. In Cully erwartete uns bereits Louis Bovard, zusammen mit seiner Frau und 2 Mitarbeitern, im gleichnamigen Weingut. Herr Bovard führt mit seinen 85 Jahren in zehnter Generation die Domaine. Er ist ein Pionier auf seinem Gebiet und hat oft mit Traditionen gebrochen. So pflanzte er lange vor seinen Winzerkollegen Merlot und Syrah in den geeigneten Lagen und baute Chasselas im Holzfass und Barrique aus. Im gemütlichen Degustations-Raum probierten wir uns durch die verschiedenen Chasselas-Stile. Es ist erstaunlich, wie die verschiedenen Lagen sich auf den Geschmack des Weines auswirken. Epesses, St. Saphorin und Dézaley präsentierten sich grossartig. Ein Highlight war der Dézaley aus dem Jahrgang 2009. Vollmundig und gehaltvoll mit einer ansprechenden Säure zeigte sich der Wein im Glas. Nach der Degustation teilten wir uns in Gruppen auf. Herr Bovard erzählte uns am Seeufer etwas über die Lagen, die Auswirkung des Sees auf den Weinbau, das Mikroklima und die Entstehung der Böden durch den Rhône Gletscher, der in der letzten Eiszeit die Flächen bedeckte. Im Keller degustierte die andere Gruppe unter anderem einen wunderbaren Merlot, der für Begeisterung sorgte. Auch hier bedankten wir uns mit einem Siebe Dupf Weingeschenk für die Gastlichkeit und die Zeit, die für uns aufgebracht wurde.

    In Epesses besuchten wir im Anschluss das Weingut Massy. In diesem schön gelegenen Örtchen stellte unser Chauffeur Reto sein fahrerisches Können unter Beweis. Es war teilweise Zentimeterarbeit, den Reisebus durch die engen Strassen zu steuern. Schlussendlich kamen wir schadenfrei bei der Domaine an. Luc und Gregory Massy standen schon für den Empfang bereit und zeigten uns die Abfüllung, die Lagerhalle sowie den Keller. Dort fielen uns eierförmige Tanks aus schwarzem Kunststoff auf, in denen Sauvignon Blanc lagerte. Gregory erklärte uns, dass durch die spezielle Form des Behälters eine ständige, sehr langsame Rotation des Inhaltes stattfindet. Das hat positive Auswirkungen auf den Geschmack und das Aroma des späteren Weines, vor allem wenn noch ein Teil der Hefe im Fass belassen wird. Nach der kleinen Führung durch den Betrieb wurden wir mit einer genussreichen Degustation und einem feinen «Plättli» verwöhnt. Luc Massy teilte uns mit, dass die Geschäftsbeziehung zur Siebe Dupf Kellerei seit annähernd 100 Jahren besteht. Das ist wahrlich gewaltig. Auf der Terrasse unterhalb des Clos du Boux hatten wir einen herrlichen Ausblick auf den Genfer See. In dieser 1.7 ha grossen Grand Cru Lage, die sich im Alleinbesitz der Familie Massy befindet, steht auch das Wohnhaus, welches das Etikett des gleichnamigen Weines ziert.  Neben grossartigen Chasselas kamen wir auch in den Genuss von Gamay, der hier ebenfalls angebaut wird. Für eine grosse Überraschung sorgt zum Schluss unseres Besuches Luc Massy, der unserem Thomas Martin 2 Eintrittskarten für die «Fête des Vignerons» im August überreichte. Wahrscheinlich wird das Los bei der nächsten Mitarbeiterversammlung darüber entscheiden, wer zu diesem einzigartigen Anlass fahren darf. Zum Abschied überreichten wir auch hier unser Gastgeschenk als Dankeschön.

    Die letzte Etappe auf unserer Reise führte uns nach Féchy zur Domaine la Colombe. Seit über 50 Jahren besteht die Weinbautradition der Familie Paccot, die insgesamt 15 ha Rebfläche biodynamisch bewirtschaftet.  Die Töchter Laura und Marion sind mittlerweile auch im Betrieb tätig. Das Terroir ist elementar und so wird versucht aus jeder Parzelle das Beste herauszuholen so z.B.  in Mont-sur-Rolle im «Petit Clos». Der Chasselas bringt aufgrund des hohen Kalkanteils im Boden eine tolle Mineralität mit, von der wir uns vor Ort im Weinberg überzeugen konnten. Raymond Paccot schenkte uns den Wein aus der Magnumflasche aus und wir konnten diesen bei atemberaubender Aussicht geniessen. Zurück im Weingut zeigten uns Raymond und Laura noch weitere Tropfen aus ihrem Sortiment. Wir waren begeistert von der Eleganz und der Mineralität der jeweiligen Weine. Nach der Degustation wurden wir mit einer köstlichen Karottensuppe und würzigem Gruyère verwöhnt. Anschliessend verabschiedeten wir uns mit dem obligatorischen Baselbieter Geschenk und traten gegen 16.30 Uhr die Heimreise an.

    Die meisten Siebe Dupfler nutzten die Fahrt, um ein kleines Nickerchen zu machen. Im Bus war es ziemlich still. An der Autobahnraststätte «Grauholz» verliessen uns die ersten Kollegen und gegen 18.45 Uhr fuhr der Bus auf das Areal in der Kasernenstrasse in Liestal. Unser Chauffeur Reto bedankte sich auch im Namen der Firma Sägesser für die zurückliegenden, gelungenen Tage und das Trinkgeld, welches wir für ihn gesammelt hatten.

    Ein sehr schöner, beeindruckender und interessanter Ausflug ging zu Ende, an der sich unser Team bestimmt noch lange erinnern wird. Vielen Dank an die Organisatoren Björn Knuchel und Thomas Martin.

     

    Gillioz   Gillioz

    Rouvinez   Rouvinez

    Rouvinez  Rouvinez

    Bovard  Bovard

    Bovard   Epesses

    Massy  Massy

    Massy   Paccot

     

     

     

     

     

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    Liestal

    Siebe Dupf Kellerei AG
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    4410 Liestal

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    Mittwoch 04. März 2020 geschlossen (Büro telefonisch erreichbar)

    Basel

    ENOTHEK Siebe Dupf
    Grenzacherstrasse 62
    4058 Basel

    Tel. 061 261 40 50
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    Mo geschlossen
    Di – Fr 10.00 bis 18.30 Uhr
    Sa 10.00 bis 17.00 Uhr

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    gerne sind wir ab Dienstag 10. März wieder für Sie da.

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