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    Hoch hinaus                        

    Weinbau gibt es auf der ganzen Welt. Immer mehr Regionen werden als Anbaugebiete erschlossen und man staunt, wo im Zuge des Klimawandels schon Reben wachsen.

    In meiner Ausbildung zur Winzerin, die übrigens schon ein paar Jahre her ist, habe ich gelernt, dass Weinbau nur zwischen dem 30. und 50. nördlichen Breitengrad betrieben werden kann. Heute kommen schon trinkbare Tropfen aus Südschweden, genauer gesagt von der Insel Gotland und diese liegt auf dem 57. nördlichen Breitengrad.

    Ein spannendes neues Kapitel der Weingeschichte wird seit ein paar Jahren im Himalaya geschrieben. Weine vom Dach der Welt erzielen Höchstpreise und werden von einem Unternehmen für Luxusgüter unter dem Namen „fliegen über den Wolken“ vermarktet. Beflügeln wird der Wein ganz bestimmt, besonders wenn man zu tief ins Glas geschaut hat. Im entlegenen nordwestlichen Winkel der Provinz Yunnan liegt der Bezirk Deqin, ein verborgenes Paradies im Himalaya-Gebirge. Hier sind auf bis zu 2600 m Höhe Rebstöcke angepflanzt worden. Man kann hier von Extremweinbau sprechen, denn die Schluchten des Mekong sind sehr steil. Im Winter wird es so kalt, dass die Reben unter Erdhügeln vergraben werden müssen, um sie vor Frost, Eis und Schnee zu schützen. Vor den Leuten, die in dieser Region arbeiten, habe ich grossen Respekt. Ich müsste in dieser Höhe wahrscheinlich mit  Sauerstoffmaske arbeiten und hätte im Winter mit  Erfrierungserscheinungen zu kämpfen. Und garantiert würde ich dem Yeti begegnen und vor Schreck in Ohnmacht fallen oder einen Herzinfarkt erleiden. Die Menschen in Tibet sind sehr spirituell und sie praktizieren unter anderem die tibetische Meditation „Gom“. Die Harmonie zwischen Körper und Geist wird durch völlige Entspannung wieder hergestellt und die Energien fangen  an zu fliessen.  „Gom“ praktiziere ich mehrmals die Woche. Am liebsten auf der Couch mit einem guten Glas Wein in der Hand. Das entspannt ungemein und macht den Geist sowas von frei!

    Die höchst gelegenen Weinberge der Welt liegen jedoch im äussersten Nordwesten Argentiniens. Genauer gesagt, in der Weinbauregion Salta.  Auf über 3100 Metern stehen hier Reben.  Die intensive Sonnenbestrahlung und das tolle Licht lassen die Trauben optimal ausreifen. Kühle Nächte sorgen für eine stabile Säure. Haben Sie gewusst, dass pro hundert Höhenmeter die Temperatur um 1 Grad Celcius sinkt? Die sandigen Böden sind ebenfalls ideale Voraussetzungen für das Gedeihen der Rebstöcke. Die Reblaus, dieses Terminator-Killer-Tierchen, welches Mitte des 19. Jahrhunderts dem europäischen Weinbau fast den Garaus gemacht hat, spielt in dieser Region übrigens keine Rolle. Denn sandige Böden hasst sie wie die Pest. So ist es nicht verwunderlich, dass es in Argentinien noch sehr alte wurzelechte Rebenbestände gibt, die elegante und vollmundige Weine hervorbringen.

    Wenn sie das Spiel zwischen Wolken, Licht und Schatten erleben wollen oder ganz romantisch einen wundervollen nächtlichen Sternenhimmel betrachten möchten, dann sollten Sie Ihren nächsten Urlaub in die Valles Calchaquies in Argentinien planen. Und bis es soweit ist, begeben Sie sich vorher zur Siebe Dupf und probieren Sie die Weine von Amalaya und Colomé. Denn bei einem frischen und fruchtigen Torrontés oder einem würzigen und vollmundigen Malbec machen die Urlaubsvorbereitungen umso mehr Spass.

    Ich bin sehr gespannt, aus welchen Ländern und Regionen wir in Zukunft Weine kaufen und geniessen können. Das es Veränderungen im Klima gibt, ist Fakt. Wer weiss, vielleicht trinken wir in hundert Jahren den Grand Cru Classé vom Mount Everest oder sogar den Resérva vom Mond.

    Bis wir das jedoch erleben, wünsche ich schon heute höchsten Genuss


    Betty Bottle

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