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    Ohne Fleiss kein Preis                  

    Der Beruf des Winzers ist ein sehr alter und traditioneller Beruf. Die Wenigsten wissen, wieviel Arbeit in einer Flasche Wein steckt und was getan werden muss, um im Herbst gesunde Trauben lesen zu können.

    Wie Sie bereits wissen, bin ich auf einem Weingut gross geworden. Meine Schwestern und ich mussten schon früh mit anpacken und als pubertierender Teenager habe ich öfters überlegt, ob und wie ich meine Eltern vor Gericht wegen Kinderarbeit belangen könnte. Ich habe es gehasst, wenn ich im Sommer bei tropischen Temperaturen im Weinberg stehen musste, während sich meine Freundinnen im Freibad amüsierten. Ich kann mich daran erinnern, dass ich öfters Übelkeit und Unwohlsein vorgetäuscht habe, um ja nicht mit in die Reben gehen zu müssen. Die Arbeit im Weinberg, vor allem im Sommer, war mir ein Graus und ich habe mir geschworen, niemals in die Fussstapfen meines Vaters zu treten. Nun, die Leidenschaft für Wein hat mich dann mit knapp 18 Jahren doch gepackt. Mein Papa ist aus allen Wolken gefallen als ich ihm mitteilte, dass ich eine Lehre zur Winzerin absolvieren möchte.

    Ein Rebstock ist wie ein kleines Kind. Er will gehegt und gepflegt werden. Um die 15-20 Mal im Jahr will er Besuch vom Winzer bekommen. Mit dem Rebschnitt im Januar beginnt das Winzerjahr. Überschüssiges Holz wird entfernt und meist nur ein Trieb am Rebstock belassen. Danach erfolgt das Biegen und Anbinden dieser so genannten Fruchtrute, an den untersten Draht der Unterstützungsvorrichtung. Dies geschieht im Februar/März.

    Reben

    Wenn es wärmer wird und der Rebstock aus dem Winterschlaf erwacht, fängt er wie ein kleines Kind an zu «weinen». An der Schnittstelle des Triebs kann man Tropfen erkennen die dem Weinbauern signalisieren, dass der Rebstock in den Saft kommt und das Knospenschwellen beginnt. Im April sind dann schon kleine Blättchen zu sehen, die sich im Mai zu saftig grünen Trieben entwickeln.  Doppeltriebe an der Fruchtrute sowie Auswüchse am Stamm des Rebstockes müssen entfernt werden. Dies geschieht meist von Hand. Da die Rebe ein Lianengewächs ist und gebändigt werden muss, folgt in den Monaten Juni/Juli das Einfädeln der Triebe in den Drahtrahmen, damit das Grün geordnet und senkrecht nach oben wächst. Auch das ist in den meisten Fällen Handarbeit, die dazu dient, alle anderen Prozesse im Weinberg zu erleichtern. Dazu zählt vor allem der Pflanzenschutz, der mehrmals im Jahr betrieben werden muss, um den grössten Feinden Einhalt zu gebieten: dem echten sowie dem falschen Mehltau und seit einigen Jahren leider auch der Kirsch-Essigfliege. Und zwischen all diesen Schritten muss auch noch das Gras in den Rebzeilen gemäht, der Boden bearbeitet und je nach Bedarf gedüngt werden.  Im August werden Blätter in der Traubenzone entfernt, damit eine bessere Durchlüftung stattfinden kann. Aber Vorsicht! Das darf nicht zu intensiv erfolgen, denn die Trauben können tatsächlich einen Sonnenbrand bekommen. Und da der Winzer keine Sonnencreme auftragen kann, muss eine gewisse Beschattung zur Vorbeugung vorhanden sein. Die Grünlese, dabei werden unreife Trauben zur Ertragsregulierung abgeschnitten, ist vor der eigentlichen Ernte der letzte Arbeitsgang. Und dann endlich, je nach Vegetationsverlauf, wird der Winzer für seine harte Arbeit im Weinberg belohnt. Im September/Oktober findet die Ernte statt.  Die Trauben werden eingefahren und gekeltert. Der Most vergärt in Stahltanks oder Holzfässer und die mit Wasser gefüllten Gärkappen auf den Gärbehältern glucksen fröhlich vor sich hin. Und schliesslich folgt nach dem Ausbau der Jungweine die Abfüllung.

    Trauben  Kellermeister

    Nicht jeder hat einen Engel im Keller, WIR bei der Siebe Dupf aber schon. Und dieser «Himmelsbote» versteht sein Handwerk so prächtig, dass wir vor Kurzem für unsere Weine mit zahlreichen Auszeichnungen in Gold und Silber geehrt wurden. Diese Anerkennung, für die geleistete Arbeit, macht uns sehr stolz.

    Geniessen Sie mit Respekt und Bedacht

    Betty Bottle

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