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    Syrah – Shiraz

    Mit oder ohne z? Das ist hier die Frage, ob’s edler im Gemüt ist, frei nach Shakespeare, der Rebsorte Syrah oder Shiraz zu frönen, bleibt dem Geniesser überlassen.

    Fest steht nicht, ob der Name von der persischen Stadt Shiraz abstamme. Fest steht nur, dass es sich um eine der edelsten Rotweinsorte der Welt handelt, die es bei uns im Wallis, in Australien und  in der nördlichen Rhone Frankreichs zu wahrer Meisterschaft bringen kann.

    In allen drei Regionen trifft man sowohl auf den tiefgründigen aber gleichsam filigranen, würzigen, pfefferigen und nach Johannisbeeren duftenden Spitzenwein als auch auf den „moderner“ auftretenden Shiraz der Neuen Welt, welcher mit Kirschen- und Pflaumenaromen beeindruckt und von den barrique-typischen Röst- und Kaffeearomen begleitet wird.

    Dass die Syrah-Traube bei uns im Wallis zu beeindrucken vermag, weiss jeder Weinliebhaber. Auf den wasserdurchlässigen Schiefer-, Kalk- und Granitböden gedeiht die spätreifende Sorte auf 440 bis 600 Meter hohen Terrassenlagen optimal. „Die Côte du Rhone fängt im Wallis an“, heisst denn auch das sicherlich nicht falsche Bonmot der stolzen Bewohner des Schweizer Rhonetals...

    Dass im australischen Barossa Valley, rund 60 km nördlich von Adelaide die Shiraz-Traube grossartige Weine hervorbringt, ist längst erwiesen.

    Nicht zufällig bleiben aber die grossen Lagen wie Côte-Rotie, Hermitage und St. Joseph in der nördlichen Rhone, südlich von Lyon, die Vorbilder eines grossen Syrah-Weines. Auf den Schiefer- und Gneisböden wachsen die nachhaltigsten Syrahs, die sich in der Reife zu einem wahrlich beeindruckenden Geruchsbrodem von roten Beeren, Pfeffer und Veilchen entwickeln.  

    Die Syrah-Traube, wahrlich eine der Grossen unserer Weinkultur!

    Einer der wohl bekanntesten Syrah-Produzenten der Welt ist die Domaine Georges Vernay aus Condrieu. Unter der Rubrik Winzer des Monats stellen wir Ihnen diese gerne etwas näher vor.



    Unsere Monatsrezepte

    Und wie immer hat Ihnen unser Spitzenkoch und Mitarbeiter, Jan Frey,
    zwei wunderbare Rezepte vorbereitet, welche den Syrah oder eben den
    Shiraz optimal begleiten.
    Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Nachkochen.

     

     

    Grüner Linseneintopf


    Rezept Jan Frey

    Zutaten für 4 Personen
    100 g Salsiz
    100 g Rüebli
    100 g Sellerie
    1 Lauchstängel
    1 Schalotte, fein gehackt
    7 dl Gemüse-Bouillon
    1 Knoblauchzehe, fein hacken
    250 g grüne Linsen
    Salz, Pfeffer
    4 EL saurer Halbrahm

    Zubereitung

    1. Salsiz in Scheiben schneiden. Rüebli rüsten und schräg in Scheiben schneiden
    2. Sellerie rüsten und in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. Hellgrüner Teil des Lauchs in Ringe schneiden
    3. Salsiz ohne Fett dünsten. Schalotten, Rüebli und Sellerie beifügen, kurz dämpfen
    4. Mit einem Teil der Bouillon ablöschen. Knoblauch dazu. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln
    5. Linsen und Lauch dazugeben. Restliche Bouillon dazu giessen. Linsentopf zugedeckt bei mittlerer Hitze 25-30 Minuten nicht allzu weich garen, würzen
    6. Den Linsentopf in tiefen Tellern anrichten. Je 1 EL sauren Halbrahm darauf geben

     

    Lammragout


    Zutaten
    600 g Lammragout
    Bratbutter
    1 TL Salz
    Pfeffer aus der Mühle
    Einige Zweige Petersilienstängel
    einige Zweiglein Thymian und Rosmarin
    1 kleine Kartoffel, ca. 100 g, geschält, an der Röstiraffel gerieben
    3 Knoblauchzehen fein gehackt
    1,5 dl Rotwein
    1 dl Fleischbouillon
    4-5 EL gemischte Kräuter, z. B. Petersilie, Rosmarin und Thymian, fein gehackt
    10-15 grüne Oliven halbiert
    Thymian als Deko

    Zubereitung

    1. Das Fleisch in heisser Bratbutter portionenweise anbraten, würzen
    2. Kräuter, Kartoffeln und Knoblauch zugeben, mit dem Wein ablöschen, etwas einkochen lassen
    3. Bouillon dazu giessen, zugedeckt auf kleinem Feuer 1½-2 Stunden schmoren lassen
    4. Kräuterzweige entfernen, gehackte Kräuter und Oliven darunter mischen
    5. aufkochen und abschmecken, garnieren
    6. Dazu passt Kartoffelstock, Pilaw-Reis

     

     

    Rindswürfel mit Nudeln nach spanischer Art

     

    Zutaten
    600 g gut gelagerte Rindshuft, in 3 cm grosse Würfel geschnitten
    Bratbutter
    Salz, Pfeffer
    2 Fenchel, gerüstet, gehobelt
    250 g Champignons, geputzt, geviertelt
    1 EL Tomatenpüree
    200 g Cherrytomaten, halbiert
    2 dl Bouillon
    1 dl Rahm
    100 g Frischkäse mit Kräutern und Knoblauch
    Salz, Pfeffer
    Schnittlauch, Basilikum, fein geschnitten
    400 g Nudeln
    abgezupfte Thymianblättchen als Teller Deko

    Zubereitung

    1. Ofen auf 80°C vorheizen, 1 Platte und 4 Teller darin vorwärmen
    2. Rindshuft in zwei Portionen in Bratbutter 2 Minuten anbraten, würzen
    3. Auf die vorgewärmte Platte geben, im vorgeheizten Ofen 15 Minuten ziehen lassen
    4. Fenchel, Champignons und Tomatenpüree in derselben Pfanne dünsten
    5. Tomaten beifügen, mitdämpfen, mit Bouillon und Rahm ablöschen, aufkochen
    6. Bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln, Frischkäse beifügen, würzen
    7. Fleisch samt Saft dazugeben, mischen
    8. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgiessen
    9. Rindshuftwürfel und Nudeln auf den vorgewärmten Tellern anrichten und mit Thymian dekorieren

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