Bestes aus der Region

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    Bandol

    Ganz Gallien, äh pardon, die ganze Côte d’Azur scheint von der Immobilienbranche besetzt… Die ganze Côte d’Azur? Nein! Ein von unbeugsamen Idealisten bevölkertes Gebiet namens Bandol im südlichsten Zipfel der Provence gelegen, hört nicht auf, der um sich greifenden Baubranche Paroli zu bieten, mit Erfolg. Den mutigen Comic-Helden, Asterix und Obelix gleich, verteidigen diese verwegenen Winzer „ihre“ einzigartig-schöne Küstenregion gegen geplante Betonwüsten unserer Zeit.

    Die zwergenhafte Appellation liegt zwischen Marseille und Toulon, trägt den Namen des gleichnamigen Hafen- und Urlaubsstädtchens und ist die bedeutendste Region der mächtigen Côtes de Provence. Die steil abfallenden Rebberge bieten oft grenzenlose und traumhafte Sicht auf das mediterrane Mittelmeer – welch unvergessliches Erlebnis.

    Einst wurden die beliebten Weine von hier in die weite Welt verschifft. Die hiesigen Rotweine werden als reinsortige Mourvèdre-Weine oder mit Grenache, Cinsault, Carignan und Syrah verschnitten. Roséweine enthalten oft bis zu 95% Mourvèdre und für die erstaunlich frischen Weissweine sind Bourboulenc, Clairette blanche und Ugni blanc zugelassen.  

    Diese aussergewöhnlich sonnige (3‘000 Sonnenstunden/Jahr) und von kühlen Nordwinden geschützte Ecke Südostfrankreichs ist die (einzige) wahre Heimat der widerspenstigen Mourvèdre-Traube, denn hier gelangt diese meistens zur Reife. Dickschalig, kleinbeerig und launenhaft ist die Mourvèdre, dessen Weine sind in der Jugend unnahbar, die Gerbstoffstruktur garantiert ein langes Leben und wer die Weine ausreifen lässt, wird mit einmaligen Trinkerlebnissen belohnt.

    Alain Pascal von der Domaine Gros Noré – ein Naturbursche par exellence, dessen kräftige Statur uns respektvoll an seine Boxerkarriere erinnert, Plattnase inklusive, spricht mit näselndem „Provence-Dialekt“ von seinen jahrzehntealten Erfahrungen im Umgang mit der Mourvèdre.
    Demütig und voller Ehrfurcht erzählt er uns, dass er nun endlich begreift wie diese monströsen Gerbstoffe der Mourvèdre gezähmt werden wollen; er lässt uns mit (fast) zärtlicher Stimme wissen, dass er mit „seinen Kindern“ sowohl im Rebberg als auch im Keller spricht. Er schaue halt auf die Natur, düngt und erntet nach den Mondphasen; seine Arbeit sei reine Unterstützung meint er selbstlos, denn die Natur brauche keine Bevormundung.
    Wir sind stolz, dass wir mit der Domaine Gros Noré, eines der renommiertesten Weingüter des Bandols in der Schweiz vertreten dürfen. Gerne stellen wir Ihnen die Domaine unter der Rubrik „Winzer des Monats“ etwas näher vor.



    Unsere Monatsrezepte

    Gerne laden wir Sie dazu ein, einige Lieblings-Rezepte von unserem
    Spitzenkoch und Mitarbeiter, Jan Frey -
    natürlich passend zu den Bandol-Weinen - nachzukochen.
    Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und „bon appétit“!

     

    Wildschwein mit Brombeer-Chutney

    Zutaten:

    Fleisch:
    600 g Wildschweinfilets
    2-3 Knoblauchzehen, in Scheibchen geschnitten
    3 Zweige Zitronenthymian
    Salz, Pfeffer aus der Mühle
    Bratbutter zum Anbraten
    Olivenöl

    Chutney:
    3 EL Zucker
    0,5 dl Rotwein
    200 g Brombeeren
    0,2 dl Rotweinessig

    Sauerkraut:
    300 g gekochtes Sauerkraut, abgetropft
    1,5 dl Vollrahm
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Fleisch mit Knoblauch, Zitronenthymian, Salz, Pfeffer und Olivenöl 1-2 Stunden marinieren.
    2. Backofen auf 80 °C vorheizen, eine Gratinform zuunterst reinschieben.
    3. Wildschweinfilets ohne Knoblauch, in der heissen Bratbutter rundum kurz braun braten.
    4. In den vorgewärmten Ofen auf ein Gitter legen, Knoblauch auf das Fleisch geben.
    5. 40-60 Minuten niedergaren (Kerntemperatur 60 °C.), je nach Filetdicke.
    6. Für das Kompott den Zucker bräunen bis er schäumt. Mit Rotwein und Essig ablöschen, auf die Hälfte einkochen.
    7. Beeren beigeben, 10 Minuten ziehen lassen.
    8. Sauerkraut mit dem Rahm aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    9. Auf warmen Tellern das Sauerkraut anrichten. Wildschweinfilets in Tranchen von 1 cm schneiden, auf das Sauerkraut legen
    10. einen Esslöffel Brombeerkompott darauf geben. Mit Zitronenthymian garnieren. 

     

     

    Käsekrapfen mit Tomatencoulis (Vegetarisch)

    Zutaten:

    Teig:
    2 dl Wasser
    50 g Butter
    1 Msp. Salz
    Muskatnuss, Paprika
    120 g Weissmehl
    2 Eier
    150 g Hobelkäse, gerieben
    Öl zum Frittieren (Erdnussöl)

    Tomatencoulis:
    1 Schalotte, fein gehackt
    1 Knoblauchzehe, fein gehackt
    Olivenöl
    1 Dose Pelati (400 g), gehackt
    ½ TL getrockneter Oregano
    Salz, Pfeffer


    Zubereitung

    1. Für den Teig Wasser, Butter und Gewürze aufkochen. Hitze reduzieren
    2. Mehl im Sturz beifügen und rühren, bis sich ein weicher Teigkloss gebildet hat. Leicht auskühlen lassen
    3. Eier portionenweise darunter rühren, bis der Teig weich ist, aber nicht zerfliesst.
    4. Käse dazu mischen. Teig auskühlen lassen.
    5. Mit zwei Teelöffeln baumnussgrosse Kugeln formen, auf das Backpapier legen, kühl stellen.
    6. Für die Tomatensauce Schalotten und Knoblauch in Butter andünsten.
    7. Pelati und Kräuter beigeben. Zugedeckt ca. 15 Minuten leicht kochen, würzen.
    8. In einer kleineren Gusseisen- oder Chromstahlpfanne ca. 4 cm hoch Öl einfüllen, auf 160 °C erhitzen.
    9. Teigkugeln portionenweise mit der Schaumkelle ins Öl legen
    10. goldbraun frittieren, dabei die Teigkugeln leicht bewegen.
    11. Herausnehmen, abtropfen lassen. Auf einer mit Haushaltspapier belegten Platte warm stellen.



    Rezept Jan Frey
    Rezept Jan Frey

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