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    Das höchste der Gefühle

    Die 5 Sinne des Menschen sind: SEHEN, HÖREN, RIECHEN, SCHMECKEN, FÜHLEN. Es gibt viele Situationen, wo alle zusammenspielen. Einige davon sind vielleicht nicht ganz jugendfrei, also verkneife ich mir eine detaillierte Beschreibung. Aber an diesem für mich schönsten Moment, lasse ich Sie gerne teilhaben: das Degustieren und Geniessen von Wein!

    Wenn ich genug Zeit habe und es mir zu Hause gemütlich mache, zelebriere ich das regelrecht.
    Es beginnt mit dem Aussuchen der Flasche im Keller. Ich stehe total auf schöne Etiketten. Dann fahre ich zuerst mit den Fingern über das Label und finde es toll, wenn die Schrift darauf erhaben ist, Rillen oder Furchen vorhanden sind und sich das Papier gut anfühlt. So manche Bouteille hat sogar ein Siegel oder Ornament in den Flaschenhals eingebrannt, was wiederum mein «Haptiker-Herz» höherschlagen lässt.  Im Weinkeller akzeptiere ich sogar Staub und es macht mir nichts aus, wenn die Hände etwas schmutzig werden. Ehrfürchtig trage ich dann die Flasche in die Wohnung und dort geht das Prozedere weiter. Das Ohr ist jedes Mal entzückt, wenn der Korken mit einem «PLOPP» aus der Flasche gleitet oder der Schraubdeckel mit einem Knacken geöffnet wird. Die Pupillen weiten sich, wenn ein leuchtendes Rot beim Einschenken erscheint oder sich, je nach Alkoholgehalt, zähflüssige Kirchenfenster am Glasrand bilden.

    Man schätzt, dass 70% aller Informationen über das Auge wahrgenommen werden und bei einer ersten Begegnung ist der Blickkontakt entscheidend. bereits in den ersten Sekunden weiss man, ob man das Gegenüber sympathisch findet oder nicht. Beim Genuss von Wein verliebe ich mich ständig. Egal welche Farbe oder Nation, ich bin sehr schnell begeistert.
    Rund 30 Millionen Riechzellen sorgen dafür, dass wir all die wunderbaren Aromen wahrnehmen können, die im Wein vorhanden sind. Diese reichen von fruchtig über würzig, bis hin zu vegetal und herbal. Leider kann ein Wein auch übel riechen, z.B. wenn das «Trichloranisol» zuschlägt. Auch bekannt als «Korkfehler». Aber in den meisten Fällen erfreut man sich am Duft eines Weines. Wenn mich ein guter Tropfen in seinen Bann gezogen hat, kann ich eine gefühlte Ewigkeit an ihm schnüffeln, bevor das Verlangen dann doch zu gross wird und ich unbedingt den ersten Schluck probieren muss. Die Zunge ist im Gegensatz zur Nase eine echte Lachnummer. Sie kann nämlich nur 5 unterschiedliche Geschmäcker wahrnehmen. SÜSS, SAUER, SALZIG, BITTER und UMAMI (fleischig). Erst das Zusammenspiel von Geschmack und Duft macht den Genuss von Wein zu einem Erlebnis. Wenn das Getränk den Gaumen küsst und sanft die Kehle herunterläuft bin ich Feuer und Flamme. Dann schwebe ich im siebten Himmel. Es sei denn, man ist furchtbar erkältet oder man hat eine Nasenscheidewand-OP hinter sich gebracht. Beides ist wirklich nicht angenehm und es ist absolut schrecklich, wenn man weder riechen noch schmecken kann.

    Ich musste diese Erfahrung vor Kurzem selber machen und ich hatte wirklich extreme Angst, dass mein Riechkolben nach der Operation nicht mehr funktionstüchtig ist. Es wäre undenkbar gewesen, wenn ich meiner Passion nicht mehr hätte nachgehen können. Ich hatte ernsthaft überlegt, welche Alternativen es für mich beruflich geben würde und es ist mir nichts eingefallen.  Aber Gott sei Dank ist meine Nase nun wieder 100% einsatzfähig und heimliches «Pupsen» in meiner Umgebung ist nun nicht mehr möglich. Auch der kleinste Weinfehler wird in Zukunft keine Chance mehr haben, denn ich werde ihn in Sherlock Holmes-Manier olfaktorisch aufdecken.

    Das höchste der Gefühle ist und bleibt für mich ein gutes Glas Wein, welches ich mit allen Sinnen geniessen kann. Sei es alleine oder in schöner Gesellschaft. Es macht mich glücklich und ist ein Teil meiner Lebensqualität. Und ich trinke immer nach dem Motto: «Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.»

    Bleiben Sie lebensfroh

     
    Betty Bottle

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